15M Granada organized a gathering and action against Falange memorial

On May 15th Blockupy activists participated in the 3rd anniversary of the 15M movement in Granada.
In referance to the Blockupy Days of Action they wore umbrellas with the slogans “Resistance in the heart. Blockupy” and “Democracy. Solidarity. Commons. No Troika.”.

15 M Granada had called for various actions.
In the Evening they started with a gathering.
After the gathering activits “marked” the memorial of the founder of the fascist Falange Party.

Granada

Granada2

Granada3

Am 15. Mai beteiligten Blockupy-Aktivist_innen am dritten Jahrestag der 15M-Bewegung in Granada. Mit Flyern wiesen sie auf die bevorstehenden transnationalen Blockupy-Aktionstage hin und trugen Regenschirme mit den Aufschriften “Widerstand im Herzen. Blockupy.“ und „Demokratie. Solidarität. Commons. No Troika“ bei sich.
15M Granada hatte für diesen Tag zu einer Reihe von Aktionen aufgerufen. Auf dem Platz Vorplatz der Subdelegation der Regierung begannen diese um 19.30 Uhr mit einer Kundgebung, an der sich ca. 200 Personen beteiligten. In einem Redebeitrag blickte man auf die vergangenen Jahre einer der größten sozialen Bewegungen der spanischen Geschichte zurück und bestärkte dessen politische Position noch einmal: Widerstand und Alternative. Von dort aus zogen die Aktivist_innen zum Denkmal, welches noch immer an José Antonio Primo de Rivera, dem Gründer der faschistischen Falange-Partei erinnert. Das Monument wurde mit einer Sprühschablone mit der Aufschrift „Demokratie jetzt“, Transparenten und einer braunen Krawatte verziert. Zudem verlasen die Aktivist_innen eine Redebeitrag, der die weiterhin existierenden Verstrickungen mit dem Franquismus thematisierte. Eine für die Nacht angekündigte acampada in Solidarität mit den zu drei Jahren und einem Tag verurteilten 15M-Aktivist_innen Carlos und Carmen wurde bereits im Vorfeld von der Stadtverwaltung sowie der Subdelegation der Regierung mit der Begründung, es werde zu sozialen Spannungen aufgerufen, verboten. Außerdem kam es von Seiten der Regierung zu Strafandrohungen gegen die Organisator_innen. Daraufhin entschieden sich die Aktivist_innen die geplante Acampada nicht durchzuführen.